Visionsprozess in der Förderlinie Agrarsysteme der Zukunft des BMBF ist gestartet

14.01.2022

Zukunftsbild
für die Agrarwirtschaft

Das Förderprogramm "Agrarsysteme der Zukunft" (AdZ) strebt eine faire, verlässliche und verantwortungsvolle Agrarwirtschaft von Land bis Stadt an, die Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellt. Wie diese Vision umgesetzt werden kann, das ist Teil des aktuell angestoßenen Transformationsprozesses in der Förderlinie. Welche wege führen wie an dieses Ziel?

Mehr Details gibt es auf der Homepage von Agrarsysteme der Zukunft. Hier geht es zur Pressemitteilung.

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Zukunftsbild der BMBF-Förderlinie »Agrarsysteme der Zukunft« | © Agrarsysteme der Zukunft

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für die Agrarwirtschaft

Februar 2022

14.01.2022

Erneuter online-Workshop mit wichtigen Stakeholdern, diesmal unter dem Motto „RUN - keine Utopie, sondern praktische Vision“

"RUN ist keine realitätsferne Utopie, sondern ein visionäres Forschungsprojekt mit starkem Praxisbezug", so lautete ein Zwischenfazit von Dr. Anna Fritzsche, Universität Stuttgart, nachdem Sie die Projektleitung im Projekt RUN im Oktober 2021 übernommen hatte. Dieses Statement wurde direkt zum Titel des zweiten Stakeholder-Workshops am 14. Januar, bei dem Projektpartner der Universität Stuttgart und des Karlsruher Instituts für Technologie ihre vorläufigen Ergebnisse erstmals präsentierten und zur Diskussion stellten. Zwei Impulsvorträge mit anschließender Diskussion waren der Kern der Veranstaltung:

 

1. „Wohin läuft das RUN-System? Nachhaltigkeit im Soll-Ist-Vergleich“

Dr. Witolt-Roger Poganietz, ITAS - Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Karlsruher Instituts für Technologie, stellte vorläufige Ergebnisse der Nachhaltigkeistbewertung zum RUN-System vor.

Was müsste geschehen, um die Soll-Situation zu erreichen? Wo liegen die größten Herausforderungen?, fragte das RUN-Konsortium die Workshopteilnehmer*innen. Zahlreiche Themen wurden in diesem Zusammenhang aus den unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: von rechtlichen Rahmenbedingungen, über die technische Verlässlichkeit, Produktqualität, Ressourceneffizienz, Wirtschaftlichkeit bis hin zur sozialen Akzeptanz. Viele Aspekte zeigten Herausforderungen und Chancen zugleich (Recht, Technik, Ressourceneffizienz). Ein drittes Vergleichssystem als Denkanstoß für eine weitreichendere Nachhaltigkeitsbewertung, sowie die stärkere Berücksichtigung von Gesundheitsfaktoren in den Recycligsprodukten (Rückstände) gehörten zu den Kernpunkten aus dem Feedback der Diskussion.

2: „So könnte RUNhausen aussehen - erste Szenarien-Prototypen“

Dr. Hans-Georg Schwarz-von Raumer, ILPÖ - Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart, präsentierte die ersten Prototypen der RUN-Szenarien und fragte anschließend, ob die sie plausibel seien, wo wir grundsätzlich hindenken sollen und welche Wege aus der Sicht der Stakeholder die vielversprechendsten seien.

Auch hier gab es einen sehr aktiven Austaucsh. 5 Punkten wird nach der Veranstaltung bei der Szenarioentwicklung noch einmal besonderes Augenmerk gewidmet: der Vermischung von Bioabfall und Abwasser, räumliche Verortung und Dispersion der künftigen Nutzer der RUN-Technologie, rechtliche Rahmenbedingungen, Wettbewerbslage der neuen RUN-Recyclingpprodukte (vor allem das Düngemittel) und zielgruppenspezifische und ortszpezifische Transformation des Systems.

Die zahlreiche Anregungen aus der Diskussion sind wichtige Bestandteile der Konzeptentwicklung und werden bei den weiteren Forschungsarbeiten berücksichtigt. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmer*innen für ihr aktives Engagement und freuen uns auf die nächste Gelegenheit zum Dialog zwischen Forschung und Praxis, Politik und Zivilgesellschaft.

Auszug Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Online-Stakeholder-Workshops "RUN - keine Utopie, sondern praktische Vision“ am 14.1.2022

Online Discussion

Wissenschaftsjahr Bioökomomie

21.07.2020

Wertvolle Anregungen beim ersten RUN-Stakeholder-Workshop „Bioabfall und Abwasser: Neue Nährstofflieferanten für die Landwirtschaft“

Unter dem Motto: „Nährstoffrecycling für eine Landwirtschaft der Zukunft – geht das?“ diskutierte das RUN-Projektteam mit wichtigen externen Vertreter*innen aus relevanten Ministerien, der freien Wirtschaft und Zivilgesellschaft über die Projektziele, großen Herausforderungen und Voraussetzungen der speziell in RUN angedachten Kreislauf-Idee.

 

Zentrale Diskussionfragen der Veranstaltung waren:

  •  Funktioniert die innovative RUN-Idee in der Praxis?

  • Was müsste passieren, damit sie funktioniert?

  • Was sind Hemmnisse und Treiber für das neue Konzept?

Die zahlreiche Anregungen aus der Diskussion sind wichtige Bestandteile der Konzeptentwicklung und werden bei den weiteren Forschungsarbeiten berücksichtigt. Für Herbst 2021 ist ein zweiter Stakeholder-Workshop geplant, bei dem die Projektergebnisse im Detail diskutiert werden sollen. Durch die Integartion möglichst vieler Perpektiven von Betroffenen, Expert*innen und Entscheidungsträger*innen sollen die in RUN erarbeiteten Lösungen so praxistauglich und realistisch wie möglich gestaltet werden.

Auszug Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Online-Stakeholder-Workshops „Bioabfall und Abwasser: Neue Nährstofflieferanten für die Landwirtschaft“ am 3.3.2021

Online Discussion

Wissenschaftsjahr Bioökomomie

21.07.2020

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